Saison 2006/07 - Damen 1 (1. Liga)

| v.l.n.r hinten: | Messmer Sascha (Trainer), Guidi Lucrezia, Mohn Sabrina, Waldvogel Patrizia, Frischknecht Tanja, Manno Stefanie, Kölbener Danica, Rusch Bruno (sportl. Leiter) |
| v.l.n.r.vorne: | Ruef Stephanie, Streule Romana, Bischof Astride, Waldburger Nadine, Höhener Regula, Bigler Dominique, Etter Debora |
| Persönliche Sponsoren: | |
| Regula Höhener | Rest. Hirschen, Gais Hotel Krone, Gais Garage Coppetti, Gais |
| Tanja Frischknecht | Rest. Sägehüsli, Stein Rest. Rebstock, Herisau |
| Danica Kölbener | Autospritzwerk Karl Manser, Appenzell CCS, Credit-Consulting-Support, Altstätten Sport und Mode Baumannn, Appenzell |
| Meisterschaftsbericht: Meisterschaftsbericht: Bereits Anfang Oktober durften wir zum Saisonauftakt im Rahmen des Cups gegen unsere Meisterschaftsgegnerinnen aus Schaan antreten. Trotz der langjährigen Erfahrung vieler Spielerinnen war die Nervosität nicht zu übersehen und wir spielten vor allem beim Service zu Beginn sehr unsicher. Bei Satzhälfte besannen wir uns auf unsere Qualitäten, rauften uns als Team zusammen und holten Punkt für Punkt auf. Der erste Satz ging schlussendlich doch an die Gastgeberinnen aus dem Ländle, aber es blieb zu unserem Glück der einzige. Mit einem Sieg spielten wir uns vier Tage später im Cup in die nächste Runde. Das 2. Ligateam aus Oftrigen wurde von unserer konzentrierten Spielart überfahren. Bis dahin lief alles nach Plan, zwei Spiele, zwei Siege. Soweit, so gut: Beim ersten Meisterschaftsspiel mussten wir gegen das stark spielende Baden antreten. Leider fiel Tanja bereits nach wenigen Minuten mit einem Bänderriss im Fussgelenk aus. Es stellte sich heraus, dass sie mindestens die erste Saisonhälfte nicht mehr spielen würde. Uns ging an diesem Tag nicht nur Tanja vorübergehend verloren, sondern auch das Spiel. Bereits vier Tage später warf uns dasselbe Team auch aus dem Cup. Top motiviert starteten wir ins nächste Spiel. Die Gegnerinnen waren die Aufsteigerinnen aus Zürich. Die Zürcherinnen zeigten ausser im ersten Satz ein variantenreiches Angriffsspiel und gewannen schlussendlich mit 3:1. Zwischenbilanz: Zwei Spiele, kein Sieg. Trotzdem blieb die Stimmung im Team gut und der Glaube an einen Sieg hielt stand. Und siehe da, unsere positive Einstellung wurde belohnt. Obwohl wir bis heute nicht sicher sind, ob die Volleyballregeln im Kanton Aargau dieselben sind, wie in der restlichen Schweiz, besiegten wir Möhlin knapp mit einem 3:2 Sieg. Es sollte leider der einzige Sieg in der Vorrunde bleiben. Die Spiele verliefen häufig sehr ausgeglichen, aber in den entscheidenden Momenten hatten wir zu wenig Durchsetzungskraft. Nach der ersten Saisonhälfte lagen wir mit nur gerade zwei Punkten auf einem Abstiegsplatz. An einer Teambesprechung anfangs Januar beschlossen wir, weiterzukämpfen und den drohenden Abstieg abzuwenden. Mit viel Kampfgeist und Wille stiegen wir in das erste Meisterschaftsspiel gegen den Leader Baden. Im Tiebreak fehlten schliesslich nur drei Punkte zur Sensation. Auch im nächsten Spiel war unsere Leistung gut, aber auch hier mussten wir uns im fünften Satz geschlagen geben. Das dritte Spiel der Rückrunde brachte den lang ersehnten Erfolg. Schon zum zweiten Mal fielen uns die Volleyballerinnen aus Möhlin zum Opfer. Zwischenbilanz Rückrunde: drei Spiele, eines gewonnen, zwei knapp verloren. Die folgenden Spiele wurden schwieriger und schwieriger. Neben dem Volleyballfeld waren wir immer noch eine verschworene Gemeinschaft, aber die Unsicherheit, resultierend aus den vielen Niederlagen zeigte sich immer häufiger während den Spielen: viele Missverständnisse und sobald wir in Rückstand gerieten, machten wir uns selbst einen riesigen Druck. Bedauerlicherweise konnte nun auch die bereits angesprochene Routine der Mannschaft nicht mehr helfen. In achtzehn Spielen konnten wir nur gerade zwei für uns entscheiden und mussten somit den Abstieg akzeptieren. Ein Lichtblick dieser Saison ist sicherlich Danica. Sie hat sich innerhalb kürzester Zeit mit den älteren Damen arrangiert und sich als Stammspielerin behauptet. Mit dem Wissen, dass noch weitere drei junge Wilde warten, starten wir sehr optimistisch in die Sommerpause. Astride Bischof |
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